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Der Mensch und die Natur

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ВИЖНИЦЬКА РАЙДЕРЖАДМІНІСТРАЦІЯ
ВІДДІЛ ОСВІТИ

(Виховний захід )
(7-9 класи)

Баранюк Алла Валентинівна
Вчитель німецької мови
Долішньошепітський НВК

Тема.Людина і природа

Мета.
Навчальна: активізація мовленнєвої ді¬яльності учнів під час вивчення поезії та розповіді про видатних німецьких класиків.
Розвивальна: розвиток творчих здібностей учнів засобами іноземної мови. Стимулювання зацікавленості учнів до вивчення німецької мови.
Виховна: виховання любові до поезії, природи та бережливе ставлення до неї.
Обладнання: відеоролик з картинами природи у супроводі музики Бетховена «Місячна соната»; відеоролик до пісні «Wanderers Nachtlied»; відеоролик до пісні
«Ein Fichtenbaum steht einsam»; Бетховен «Pastorale»;
картини: Albrecht Dürer «Das große Rasenstück», «Weiher im Walde», «Feldhase», «Teil von Kalchreuth».

Звучить музика Бетховена «Місячна соната»
Der Mensch und die Natur.
Zwischen dem Menschen und der Natur besteht immer eine Wechselwirkung. Der Mensch selbst ist ein Teil der Natur.
Schön ist die Natur, aber erst der Mensch beseelt sie, erst durch
ihn bekommt sie Ausdruck.
Die berühmten Persönlichkeiten Deutschlands haben der Natur viele
Werke gewidmet. Sie haben große Beiträge zur Entwicklung der Weltkultur und Weltliteratur geleistet. Die Natur hat eine wichtige Rolle im Leben dieser Menschen gespielt.

Für Goethe stellte die Natur keine «Dekoration» dar. Der Mensch ist bei ihm Teil der Natur und eng mit ihr verbunden. Die Natur atmet, schweigt ist manchmal krank wie ein Mensch.

Johann Wolfgang von Goethe

Gesang der Geister über den Wassern

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
in Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen,

Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen
Wie gleichst du dem Wind!

Der große deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe liebte die Blumen. Er pflanzte und pflegte sie auch in seinem Garten in Weimar selbst.
Das ist Goethes Gartenhaus.

Johann Wolfgang von Goethe

Gefunden

Ich ging im Walde
so fur mich hin,
und nichts zu suchen,
das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
ein Blumchen stehn,
wie Stern leuchtend,
wie Auglein schon.
Ich wollt' es brechen,
da sagt' es fein.
"Soll ich zum Welken
gebrochen sein?"
Ich grub's mit allen
den Wurzlein aus,
im Gaten trug ich' s
am hubschen Haus.
Und pflanzt' es wieder
am stillen Ort;
nun zweigt es immer
und bluht so fort.

Einmal wanderte Goethe durch die Berge. Überall war Ruhe. Die ruhende Natur machte auch auf den jungen Dichter einen großen Eindruck und er schrieb das kleine Gedichtchen «Wanderers Nachtlied» (1780).

Johann Wolfgang von Goethe

Wanderers Nachtlied

Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du Kaum
einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

Dieses Gedicht ubersetzten beruhmte russische Dichter: M.Lermontow, J.Annensky, W.Brjussow.
Die Musik zu diesem Gedicht schrieben beruhmte Komponisten A.Warlamow, A.Rubinstein, S.Tanejew, G.Swiridow, M.Ippolitow-Iwanow und andere. Ich schlage euch vor, ein Musikstück anzuhören.
Звучить музика «Wanderers Nachtlied»

Das natürliche menschliche Gefühl und die Lebenslust ist auch der Inhalt des Gedichts «Auf dem See». Goethe schöpft Lebenskräfte «frische Nahrung , neues Blut» aus der ihn umgebenden Natur, weil ja nur sie allein ihm die freie Welt ist. Es stellen sich auch poetische Träume ein, sie können aber dem Menschen weder Leben noch Liebe ersetzen. Seine «freie Welt» verherrlicht er in reizenden Bildern:

Auf dem See

Auf der Welle blinken tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken rings die türmende Ferne
Morgenwind umflügelt die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt sich die reifende Frucht.

Nicht nur Goethe sondern auch Heine fuhr durch Polen, England, Norditalien und natürlich durch Deutschland. Auf den Reisen sammelte er das Material für seine Gedichte und Prosawerke. Er liebte und bewunderte die Natur. Über Heines «Reisebildern» können wir poetische Gedichte über die Harzreise lesen.
Mit der «Harzreise» (1824) begründete Heine eine neue literarische Gattung, die künstlerische Reisebeschreibung. Unter dem friedlichen Volke der Berge und den freien Natur wollte der Dichter Ruhe finden:

Heinrich Heine

Aufdie Berge will ich steigen,
wo die frommen Hutter stehen,
Wo die Brust sich frei erschließet
Und die freien Lüfte wehen.

Aufdie Berge will ich steigen,
Wo die dunklen Tannen ragen,
Bache rauschen, Vogel singen
Und die stolzen Worken jagen.

Das war der Zweck der Wanderung.

Eine Perle der Lyrik ist das weltbekannte romantische Gedicht «Ein Fichtenbaum steht einsam»

Heinrich Heine

Ein Fichtenbaum

Ein Fichtenbaum steht einsam
im Norden auf kahler Hoh,
Ihn schlafert; mit weisser Decke
Umhullen inn Eis und Schnee.
Er traumt von einer Palme,
Die, fern im Morgenland,
Einsam und schweigend trauert
Auf brennender Felsenwand.

H. Heine zählt zu den größten Lyrikern der Welt. Sein Werk ist bis heute lebendig. Seine Gedichte inspirierten die deutschen Komponisten F. Schubert, R. Schumann, J. Brahms, die seine Gedichte vertont hatten. Ich schlage euch vor, ein Musikstück anzuhören.
Звучить музика «Ein Fichtenbaum steht einsam»

Bei Heines Gedicht «Im Mai» steht gerade der Konflikt zwischen Natur und Gefülen im Vordergrund.

Heinrich Heine

Im Mai

Die Freunde, die ich geküßt und geliebt,
Die haben das Schlimmste an mir verübt.
Mein Herze bricht; doch droben die Sonne,
Lachend begrüßt sie den Monat der Wonne.

Es blüht der Lenz. Im grünen Wald
Der lustige Vogelgesang erschallt,
Und Mädchen und Blumen, sie lächeln jungfräulich ¬–
O schöne Welt, du bist abscheulich.

Da lob ich mir den Orkus fast;
Dort kränkt uns nirgends ein schnöder Kontrast;
Für leidende Herzen ist es viel besser
Dort unten am stygischen Nachtgewässer.

Sein melancholisches Geräusch,
Der Stymphaliden ödes Gekreisch,
Der Furien Singsang, so schrill und grell,
Dazwischen des Cerberus Gebell.

Das paßt verdrießlich zu Unglück und Qual –
Im Schattenreich, dem traurigen Tal,
In Proserpinens verdammten Domänen,
Ist alles im Einklang mit unseren Tränen.

Hier oben aber, wie grausamlich
Sonne und Rosen stechen sie mich!
Mich höhnt der Himmel, der bläulich und mailich –
O schöne Welt, du bist abscheulich!

Im 1844 entstand das Gedicht ohne Titel. In diesem kurzen, zweistrophigen Gedicht nimmt Heine klar Stellung zur Dichtung: Er ist der Meinung, dass in der Dichtung teilweise zu viel in Dinge oder die Natur hineininterpretiert wird.

Heinrich Heine

(Ohne Titel)

Die Rose duftet – doch ob sie empfindet
Das was sie duftet, ob die Nachtigall
Selbst fühlt, was sich durch unsre Seele windet
Bei ihres Liedes süßem Widerhall; –

Ich weiß es nicht. Doch macht uns gar verdrießlich
Die Wahrheit oft! Und Ros und Nachtigall,
Erlögen sie auch das Gefühl, ersprießlich
Wär solche Lüge, wie in manchem Fall –

Er sieht die Dichtung also als Balsam für die Seele, als etwas Notwendiges um den Menschen das Leben etwas zu erleichtern.

Heinrich Heine

Es schauen die Blumen alle
Es schauen die Blumen alle
Zur leuchtenden Sonne hinauf;
Es nehmen die Ströme alle
Zum leuchtenden Meere den Lauf.

Es flattern die Lieder alle
Zu meinem leuchtenden Lieb
Nehmt mit meine Tränen und Seufzer,
Ihr Lieder, wehmütig und trüb!

Heinrich Heine

Im wunderschönen Monat Mai

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Heinrich Heine

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins weite.

Kling hinaus,bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich laß sie grüßen.

Zu Ende geht der Herbst

Verdrossnen Sinn im kalten Herzen hegend,
Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt,
Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält
Feuchteingehüllt die abgestorbne Gegend.

Die Winde pfeifen, hin und her bewegend
Das rote Laub, das von den Bäumen fällt,
Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,
Nun kommt das Schlimmste noch, es regent.
Heinrich Heine

Albrecht Dürer war ein berühmte Mann, ein König unter den Malern. Seine Kunstwerke schmücken Rathäuser und Kirchen. Oft malte er die Natur: bald einen Hasen, halb ein Stück Feld. Er verstand gut die Natur wegen seiner großen Liebe für sie. In der Folgezeit bis 1500 schuf er seine Serie von kleinen Landschaftsaquarellen. Das sint «Das große Rasenstück», «Weiher im Walde», «Feldhase», «Teil von Kalchreuth».
Вчитель розповідає, показуючи картини Дюрера.
Der Mensch kann ohne Musik nicht leben. Musik ist eine Sprache,die jeder versteht. Musik ertönt überall, sogar im Wald können wir das Singen der Vögel hören.
Dieser große Komponist widmete sich der Musik. Die Musik von Ludwig van Beethoven ertönt so feierlich und melodisch. In der Musikmetropole entstanden seine wichtigen Werke wie die Oper «Fidelio» und 9 Symphonien, darunter die Sechste, die Pastorale, wo Beethovens Liebe zur Natur zum Ausdruck kommt.
Seine unsterblichen Werke werden heutzutage auf vielen Bühnen der Welt aufgeführt. Ich schlage euch vor, ein Musikstück anzuhören.
Звучить музика. Ludwig van Beethoven «Pastorale»

Автор: 

Баранюк Алла Валентинівна,
вчитель німецької мови,
Долішньошепітський НВК

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